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Boden

Oberboden

Der Boden ist zusammen mit Luft und Wasser die Lebensgrundlage. Die existenzielle Bedeutung des Bodens erfordert einen respektvollen Umgang mit diesem Leben spendenden Medium.
Der Umgang mit diesem Naturelement ist schon für Kinder spielerisch erfahrbar. Beim Gestalten von Hügeln, Mulden und Gruben „begreifen“ sie ihre Welt. Sand, Matsch und Lehm bieten vielfältige Möglichkeiten fantasievolle Erlebnisräume zu schaffen die zum Spielen und Entdecken auffordern. Das fördert in besonderer Weise die sinnliche Erfahrung und die kindliche Entwicklung.

Der Ursprung des fruchtbaren Bodens für Pflanzen ist die Bodenbildung vom Ausgangsgestein zum Humus. Durch Verwitterung entstehen mineralische Bodenformen, wie z.B. Tone oder Sande. Algen, Flechten und Moose sorgen dafür, dass sich Mineralien lösen und der Boden mit organischer Substanz angereichert wird. Erst wenn genügend Humus vorhanden ist, können sich Pflanzen ansiedeln. Ihre Wurzeln fördern die Abbauprozesse der Mineralien, ihre herab fallenden Blätter und absterbenden Pflanzenteile sind Nahrung für zahllose Bodenlebewesen.
Im Garten wird durch Bodenbearbeitung und Abfuhr von Pflanzenresten ständig Humus abgebaut. Durch Kompostierung organischer Abfälle aus Haushalt und Garten kann dieser Verlust mit nährstoffreichem Humus ausgeglichen werden. Eine Mulchabdeckung aus organischem Material (z.B. Rasenschnitt, Laub, Stroh, Rindenmulch etc.) schütz das Bodenleben, der Boden wird am Austrocknen gehindert und das Wachstum unerwünschter Beikräutern unterdrückt.

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Gedruckt am 20.06.2018 um 22:37 Uhr
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